3 Tipps zur gesunden Ernährung von Katzen

von | Jun 24, 2022

Was bekommt ihr zu fressen? Euer Fell glänzt so schön!

Das Wichtigste zu Ernährung von Katzen vorneweg, sie sind Fleischfresser (Carnivoren) und Häppchenesser. Denk an die Mäuse, die bei der Katze in der Natur ganz oben auf dem Speiseplan stehen. Eine Maus enthält alle Nährstoffe die eine Katze braucht und sie wird im Ganzen verspeist, nur die Galle lassen Katzen liegen. Die ist wohl nicht so lecker.

Wir füttern Nassfutter mit einem hohen Fleischanteil von mind. 60%, ohne den Zusatz von Zucker & Getreide. Wichtig ist, dass du beim Kauf von Katzenfutter darauf achtest, dass es sich um ein Alleinfuttermittel handelt. Ein Alleinfutter erhält im Gegensatz zu Ergänzungsfutter, alle Nährstoffe die eine Katze braucht.

Hochwertige Alleinfuttermittel sind teurer, jedoch braucht die Katze weit weniger davon, als von minderwertigem Futter (es gibt auch teure minderwertige Futter, meist wird für diese viel Geld in die Werbung gesteckt, daher reicht es nicht aus, dich nach dem Preis zu richten. Teuer ist bei Katzenfutter nicht gleich hochwertig!)

Wichtig ist zudem, daß deine Katzen an verschiedene Marken gewöhnt werden. Fütterst du nur eine Marke, kann es zu einer Über- oder auch Unterversorgung verschiedener Nährstoffe kommen.
Eine Futterumstellung oder Einführung eines neuen Futters ist bei Katzen die nur auf eine bestimmte Marke geprägt sind, langwierig und kann Nerven kosten.

Was ist mit Trockenfutter?

Wir füttern es nicht.

Warum nicht?

Katzen sind ehemalige Wüstentiere, die ihre Beute komplett fressen. Mit der Nahrungsaufnahme decken sie sie zugleich ihren Flüssigkeitsbedarf.

Zu Unrecht werden Katzen als trinkfaul bezeichnet. Sie haben es einfach nie gelernt viel zu trinken, da sie wie schon geschrieben, ihren Flüssigkeitsbedarf über die Nahrungsaufnahme decken.

Nassfutter enthält bis zu 80% Wasser. Trockenfutter enthält 0% Wasser. Es entzieht dem Katzenkörper sogar noch Wasser, weil es im Magen aufquellen muss, um die Nährstoffe freizusetzen. Und auch der Output der Katzen ist nicht hart, sondern im Idealfall leicht weich, glänzend und geformt.
Beim Füttern von Trockenfutter gibst du also 0% Wasser hinzu und ein wenig Wasser wird ausgeschieden. Es entsteht eine Negativ Bilanz.

Durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme kann es zu Nierenschäden und der Entstehung von Harnkristallen kommen. Das freut den Tierarzt und die Hersteller von Trockenfutter, manche davon betreiben zusätzlich Tierkliniken (ein Schelm, wer Böses ahnt..).

Wenn du doch Trockenfutter fütterst, musst du zwingend deine Katze zum Trinken animieren. Wie du das umsetzen kannst erfährst du bald hier.

Bedenke jedoch:

Keine Katze trinkt soviel wie sie bei Trockenfutter Fütterung benötigt!

Und wenn ich Trocken- und Nassfutter füttere?

Der Katzenkörper ist sensibel. Aufgrund von unterschiedlichen Verdauungszeiten von Nass- und Trockenfutter wird der Magen-Darm Trakt unnötig belastet. Ich würde es nicht empfehlen.

Ich habe absichtlich keine wissenschaftliche Abhandlung geschrieben, sondern möchte dir nur eine Orientierung geben. Wenn du dich näher mit dem Thema “Ernährung von Katzen” informieren möchtest, empfehle ich dir nach unabhängigen Artikeln zu suchen, z. B. in Katzenblogs, die sich detailliert mit dem Thema auseinander setzten oder auch in Katzenforums.

Bei den Persern vom Taubertal findest du detaillierte und unabhängige Tests zu verschiedenen Katzenfuttern.

Wenn du Fragen hast, kannst du uns gerne anschreiben. Nutze hierfür unsere Kontaktmöglichkeiten.

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